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Burg Cochem
(Cochem an der Mosel)

Chronik:

Um 1000, so wird allgemein angenommen, wird unter Pfalzgraf Ezzo, Sohn und Nachfolger von Pfalzgraf Hermann Pusillius, die Burg Cochem erbaut.

1051 ist die Burg erstmals urkundlich erwähnt, als Richeza, älteste Tochter des Pfalzgrafen Ezzo und vormals Königin von Polen, die Burg ihrem Neffen, dem Pfalzgrafen Heinrich I, überträgt. Auch nachdem die Ezzonen die Pfalzgrafenwürde verlieren, bleibt Cochem mit der Pfalzgrafenschaft verbunden.

1151 macht König Konrad einem Streit um die Pfalzgrafenschaft ein Ende, indem er die Burg Cochem mit Burgmannen besetzt und als erledigtes Reichslehen in seine Gewalt bringt. Damit wird die Burg Cochem zur Reichsburg.

1294 verpfändet Adolf von Nassau die Burg an den Erzbischof Boemund I. von Trier. Die Burg bleibt daraufhin 2. Jh. Im Besitz des Erzbistums Trier.

Im 14. Jh. lässt Erzbischof Balduin von Trier die Burg stark befestigen.

1689 besetzen die Truppen Ludwigs XVI. im Verlauf des spanischen Erbfolgekrieges die Burg besetzen und sprengen sie anschließend.

1816 kommt die Burgruine in preußischen Staatsbesitz.

1868 kauft der Berliner Kaufmann und spätere Geheime Komerzienrat Louis Ravené das Grundstück für 300 Goldmark und lässt die Burg wieder aufbauen. Die wiederhergestellte Burg dient der Familie Ravené als Sommersitz und bleibt 75 Jahre lang im Familienbesitz.

1942 wird die Burg durch Verkauf Eigentum des Deutschen Reiches

Seit 1978 ist sie im Besitz der Stadt Cochem und wird heute von der Reichsburg GmbH verwaltet.