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Burg Eltz
(Münstermaifeld)

Chronik:

1157 unterzeichnen Kaiser Friedrich Barbarossa und Rudolf von Eltz eine Schenkungsurkunde über die Burg, die von der Eltz von 3 Seiten umflossen wird.

1268 kommt es zu einer Stammesteilung zwischen den 3 Brüdern Elias, Wilhelm und Theoderich in deren Folge die Burg zur Ganerbenburg wird und bis heute geblieben ist.

1331 kommt es zur ersten und einzigen kriegerischen Auseinandersetzung in die die Eltzer verwickelt sind. Die Eltzer Herren wiedersetzen sich zusammen mit anderen freien Reichsrittern der Territorialpolitik des Kurfürsten Balduin von Trier. Daraufhin läßt Balduin im Rekordtempo die Burg Trutzeltz ( auch Baldeneltz ) genannt, auf dem gegenüberliegenden Berggrad erbauen. Er balegert von hier aus die Burg Eltz und schneidet die Versorgungswege ab.

1333 ergibt sich die Besatzung der Burg. Zur großen Überraschung aller läßt Balduin die Widersacher aber nicht hinrichten, sondern setzt sie als trierische Vasallen und Lehnsherren auf Ihren eigenen Burgen ein. So auch Johann von Eltz.

1472 setzt eine rege Bautätigkeit ein, die u.a. die Fertigstellung des Rübenachers Hauses mit sich führt.

1490 - 1540 entstehen die Rodendorfer Häuser.

1510 wird mit Jakob einer der berühmtesten Eltzer geboren. Er begleitete im Laufe seines Lebens einige erzbischöfliche Ämter in Trier und wird schließlich 1567 zum Kurfürsten von Trier gewählt.

1604 - 1661 werden die Kempenicher Häuser errichtet.

1624 wird Jans Jakob von Eltz vom Trierer Kurfürsten zum Erbmarschall und damit zum Oberbefehlshaber der Trierer Ritterschaft ernannt.

1719 ist Philip Karl von Eltz Domherr in Trier und Mainz und wird später, nach dem Tod des Mainzer Kurfürsten, dessen Nachfolger.

1688/89 bleibt die Burg Eltz im pfälzischen Erbfolgekrieg von Zerstörung verschont, weil Hans Anton zu Eltz-Üttingen, der ein hoher Offizier in der Franz. Armee ist, dies mit Geschick zu verhindern weiß.

1733 wird der Linie Eltz vom Goldenen Löwen aufgrund ihrer Verdienste in den Reformationswirren und den Türkenkriegen von Kaiser Karl VI. in Wien der Reichsgrafentitel verliehen.

Im 18. Jh. hält das Haus Eltz einige Besitztümer in den Kurstaaten Trier und Mainz. Ihr bei weitem bedeutendster Besitz befindet sich jedoch an der Donau im kroatischen Ostslawonien. Dort erwirbt die Familie

1736 die Herrschaft Vukovar. Sie ist bis zur gewaltsamen Vertreibung 1944 der Hauptwohnsitz der Grafen von und zu Eltz.

1794 wird Graf Hugo Philip zu Eltz all seiner Besitztümer enteignet, weil die franz. Regierung in als Emigrant führt.

1797 klärt sich dies als Mißverständnis und er erhält seine Güter zurück.

1815 wird er durch den Kauf des Rübenacher Hauses und des Grundbesitzes der Freiherren von Eltz-Rübenach alleiniger Besitzer der Burg. Der Anteil der Linie Eltz-Rodendorf war schon 1786 nach ihrem Aussterben an die Eltz-Kempenicher gefallen.

1845 - 1888 läßt Graf Karl zu Eltz die Burg umfangreich restaurieren.

Bis heute befindet sich die Burg in Familienbesitz !