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Burg Talheim
(Talheim)

Chronik:

In Talheim standen einst mehrere Burgen.

Um 1180 liegt die Erbauungszeit der Burg. Gründer sind die Herren Talheim, eine um 1230 bis ins 17. Jh. bezeugte Adelsfamilie.

1230 wird die Burg urkundlich erstmalig erwähnt, als ein „dietherus de taleheim“ als Zeuge anlässlich der Beilegung eines Streits zwischen dem Kloster Schöntal und dem Pfarrer von Sindringen erscheint.

1367 wird die Burg zerstört und danach wieder aufgebaut.

Im 15. Jh. finden zahlreiche Umbauten statt. Die Burg wird zur Ganerbenburg. Später ist die Burg aufgeteilt in einen östlichen ( hessischen ) und den westlichen ( württembergischen ) Teil.

1607 stirbt das Geschlecht der Talheimer aus. Die Burg wird komplett württembergisch.

1778 pachten jüdische Familien die Burg und erbauen eine Synagoge ( die 1952 wieder abgerissen wird ). Die Burg wird daher heute noch noch als Judenschloß bezeichnet.

1795 zerstören die anderen Ganerben der Burg den jüdischen Betraum, weil sie zuvor durch die Juden einen Eingriff in ihre Rechte gesehen hatten.

Bis 1942 ist Talheim eine bedeutende Judengemeinde.

Heute beherbergt die Burg Eigentumswohnungen von denen 1 noch der Gemeinde gehört und zum Verkauf steht.