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Burgruine Brandenburg
(Lauchröden)

Parkplätze: ca. 400 m unterhalb der Burg
Anfahrt: A4 Bad Hersfeld-Eisenach, Abfahrt an der Raststätte Herleshausen auf der L3251 in Richtung Herleshausen. Die Burg ist von der Autobahn aus schon gut zu erkennen. Vor der Ortseinfahrt Herleshausen links abbiegen auf Eisenacher Straße. Von dort weiter auf der L3251 in Richtung Göringen. Die Straße verzweigt sich. Man folgt dem rechten Straßenverlauf und fährt auf der K17 weiter in Richtung Göringen. An einer weiteren Abzweigung kommt man rechts auf die L1021, die durch Göringen hindurchführt. Kurz vor Lauchröden liegt linker Hand der Wanderparkplatz Brandenburg. Von dort noch ca. 400 m ( 10 min. Fußmarsch ) leicht ansteigender Weg hoch zur Ruine .
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: jederzeit zugänglich
Gaststätten: keine
Übernachtungen: nicht möglich
Besonderheiten: Doppelburg mit gegeneinander gerichteten Schildmauern, Aussicht, Ritterspiele
Sanitäre Anlagen: keine
Infos: Die Ruinen der größten romanischen Doppelburg Thüringens liegen oberhalb der Werra bei Lauchröden auf den Vorausläufern des Thüringer Waldes an der ehemaligen Handelstraße „via regia“. Die A4 führt direkt an ihr vorbei. Die beiden Anlagen liegen auf zwei von einander getrennte Felsen und sind baulich klar von einander getrennt. Die Schildmauern und Bergfriede weisen gegeneinander, was davon zeugt, dass die Burgen über lange Zeit im Besitz unterschiedlicher Adelsfamilien waren. Am besten erhalten ist noch die östliche Anlage mit Bering, Ruinen der Doppeltoranlage, Zwinger, einem davor liegenden Bollwerk, dem Bergfried mit sechseckigem Sockel ( kann leider nicht bestiegen werden ), einem quadratischen Wohnturm ( der aber schon ), sowie Resten von drei Gewölbekellern und des Palas. Dessen Außenwand ragt noch 3 Stockwerke hoch auf. Die westliche Burg besteht noch aus wenigen Resten des Berings, der Toranlage und des runden Bergfrieds ( kann auch nicht bestiegen werden ). Aufgrund der Bauform des Bergfrieds dürfte die westliche Anlage die etwas ältere von beiden sein. Die großartige Aussicht vom Wohnturm der Ostburg, die in der Zeit der innerdeutschen Trennung direkt an der Grenze lag, ist aufgrund umfassender Sanierungsarbeiten durch das Land Thüringen seit 1994 wieder möglich. Alle zwei Jahre findet, organisiert durch den Werratalverein - Zweigverein Brandenburg, der sich auch um den Erhalt der Ruine bemüht, das „Brandenburgfest“ zu dem „Ritter“ aus allen Teilen Deutschlands anreisen und die Belagerung der Burg nachspielen. Wir hatten das Glück den edlen Herren einen Tag vor Beginn des Festes bei den Proben zuschauen zu dürfen.
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