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Burgruine Coraidelstein
(Klotten an der Mosel)

Chronik:

996 läßt Pfalzgraf Hermann I. die Burg als Herrensitz und Mittelpunkt eines Fronhofes erbauen.

1040 und 1047 wählt die polnische Königin und Enkelin Kaiser Ottos III. Richeza die Burg als ihren Witwensitz. Nach dem Tode ihres Bruders Otto 1047 zieht sie sich ganz zurück und verbringt ihre letzten Jahre in der Abtei Brauweiler bei Köln, deren Hauptwohltäterin sie wird und der sie um die Mitte des 11. Jahrhunderts die Burg Coraidelstein bei Klotten als Schenkung vermacht.

1142 wird die Burg als erledigtes Lehen vom Reich eingezogen. Verwaltet wird sie durch Reichsvögte und Schultheiße.

1263 verzichtet Kuno von Schönberg zugunsten der Abtei Brauweiler auf das Schultheißenamt, bleibt jedoch auf der Burg wohnen und widmete sich dem Raubrittertum.

1282 zieht Rudolf von Habsburg an die Mosel, um Kuno von Schönberg und andere Raubritter zu bestrafen.

1294 verpfändet Rudolfs Sohn Albrecht aufgrund von Auseinandersetzungen mit Graf Adolf von Nassau, der zum Gegenkönig bestimmt worden war, die Burg zusammen mit der Reichsburg Cochem an Erzbischof Boemund I. von Trier . Da das Reich sie nicht mehr einlöst, wird sie kurtrierischer Besitz.

Im 14. und 16. Jh. werden mehrfach größere Umbauten durchgeführt. In dieser Zeit wechselt sie auch oft den Besitzer.

1654 kommt sie an die Grafenfamilie von Kesselstadt, die sie bis ins 19. Jh. hinein bewohnt.

1830 beginnt man mit dem Abriß der baufälligen Anlage.

1923 übernimmt ein Düsseldorfer Industrieller die Anlage und baut zwei Wohnnhäuser auf dem Gelände.

Bis 2000 lebte in der Burgruine der Keramiker Stahl, der in der Burg seine Kunstwerke herstellte. Die Töpferei ist nach Vereinbarung zu besichtigen.