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Burgruine Löwenburg
(Magarethenhöhe - Bad Honnef)

Chronik:

Um 1200 datiert vermutlich die Erbauungszeit. Als Bauherr schient Graf Heinrich II. von Sayn in Frage zu kommen.

1247 wird die Burg in einer Urkunde erstmals erwähnt. In dieser überträgt Heinrichs III. Witwe Mechtild all Ihre Liegenschaften, bis auf die Blankenburg und die Lewenburg ( später Löwenburg ), an ihre 4 Neffen aus der Sponheimer Linie.

1269 stirbt Mechtild, die Burg fällt in der Erbfolge an das Haus Sponheim-Heinsberg, welches sich später nach der Burg „von Löwenburg“ nennt.
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1344 kommt Graf Diedrich II. von Loen in den Besitz der Burg.

1361 fällt der Besitz des Lewenberger Landes an Godart von Loen.

1448 kommt das Herrschaftsgebiet durch Heirat an Graf Johann von Nassau-Saarbbrücken.

1457 wird vom Kölner Domkapitel Bann und Interdikt über das Lewenburger Land verhängt, was jedoch bald wieder aufgehoben wird.

1484 fällt die Herrschaft an das Herzogtum Jülich-Berg. So entsteht das Amt Löwenburg.

Mitte des 16. Jhs. wird das Amt aufgelöst. Die Burg steht leer und verfällt nach und nach.

Die Kriege des 16. und 17. Jhs. lassen die Burg vollends zur Ruine werden.

1861 übernimmt die königlich, preußische Oberförsterei Siebengebirge die Verwaltung des Ruinengrundstücks.

1881 wird der Bergfried wg. Baufälligkeit abgetragen.

1977 – 1985 finden umfangreiche Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten statt.

Heute untersteht die Ruine dem staatlichen Forstamt Siegburg.