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Burgruine Mühlbacher Klause
(Mühlbach im Pustertal)

Chronik:

1271 läßt Meinhard II von Tirol die Hasslacher Klause ( „Alte Klause“ ) als Grenzveste und Zollstation zum westlichen Eingang ins Pustertal errichten. Sie lag 600 m entfernt von der heute noch bestehenden „Neuen Klause“.

Ab wird diese 1340 nicht mehr erwähnt.

1458 gibt Herzog Sigmund der Münzreiche den Bau der „Neuen Klause“. Aufgrund Ihrer Nähe zum 1 km entfernten Markt Mühlbach erhält sie den Namen Mühlbacher Klause.

Um 1470 dürfte die Burg fertig gestellt worden sein.

1500 geht durch den Tod Leonhards, dem letzten männlichen Görzer, die Herrschaft Görz in die Herrschaft Tirol über, womit die Burg ihre Bedeutung als Grenzveste verliert.

1526 wird die Burg durch aufständige Bauern vergeblich belagert.

Im 18. Jh. fällt ein Wirtschaftstrakt, der an das große Wohngebäude angeschlossen war, einer Hochwasserkatastrophe zum Opfer.

Bei den Kämpfen 1703 (Spanischer Erbfolgekrieg) und 1809 (Tiroler Erhebung gegen die bayrische Besatzung) wird die Burg größtenteils zerstört und nicht wieder aufgebaut.

In den folgenden Jahren nutzen die umliegenden Bauern die Ruine als Steinbruch.

1978 setzen die ersten Renovierungsarbeiten ein.

Der im Jahr 1997 gegründete "Verein Mühlbacher Klause" hat unter Obmann Christoph Prugger in den Jahren 1998 bis 2005 die Ruine in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Landesregierung, Abteilung Denkmalpflege, sowie der Stiftung Südtiroler Sparkasse und der Marktgemeinde Mühlbach grundlegend restauriert.