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Burgruine Neu-Scharfeneck
(Flemlingen)

Chronik:

1232 läßt Johann von Scharfenberg-Metz die Burg mit Zustimmung König Heinrichs VII. errichten. Johann stammt aus dem Geschlecht der von Metz, heiratete dann aber Guda von Scharfeneck, die aus der Linie der Scharfenberger stammt und nennt sich nach dem Tod von Gudas Vater von Scharfenberg-Metz.

1249 – 1262 läßt er weiter ausbauen.

1362 wird Johann IV von Scharfenberg-Metz kurpfälzischer Vasall. Die Kur-Pfalz erhält das Öffnungsrecht an der Burg.

1363 kommt die Burg, nach dem Niedergang des Staufischen Reiches und dem Aufblühen der Kur-Pfalz zusammen mit Alt-Scharfeneck an Kur-Pfalz.

1416 stirbt das Geschlecht mit dem Tod von Friedrich von Scharfenberg-Metz aus.

1469 läßt Kurfürst Friedrich I. die Burg in jahrelanger Arbeit um- und ausbauen und schenkt Sie seinem Sohn Ludwig. U. a. entstehen die Vorburg, die mächtige Schildmauer und der große Wohnbau.

1477 nennt sich Ludwig dann „Herr von Neu-Scharfeneck“.

1525 wird die Burg von aufständigen Bauern niedergebrannt..

1535 baut sie Friedrich von Scharfeneck als wohnliches Schloß wieder auf.

1632 wird das Schloß im 30-jährigen Krieg durch schwedische Truppen zerstört und bleibt danach als Ruine liegen.

1828 kommt die Ruine an die Gemeinde Flemlingen.

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jh. kümmern sich diverse Vereine um die Burg. Zu nennen wären der "Verschönerungsverein Gleisweiler" für die Zeit bis nach dem Ersten Weltkrieg, die "Scharfenecker" in den 20er und 30er Jahren und seit 1971 der "Scharfeneck-Verein e.V.). Vor allem in den letzten Jahrzehnten konnten notwendige Sicherungs- und Sanierungsarbeiten durchgeführt werden.