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Burgruine Oberschloß Kranichfeld
(Kranichfeld)

Chronik:

Im 12. Jh. errichten die Herren von Kranichfeld die Burg. Sie sind eine Seitenlinie der mächtigen Grafen von Käfernburg.

1143 datiert die erste urkundliche Erwähnung. Über 200 Jahre kann dieses Geschlecht seine Selbstständigkeit bewahren.

1172 erfolgt eine Erbteilung. Der Ort wird zweiherrschaftlich. Im Ort entsteht eine zweite Anlage - die Niederburg.

1385 stirbt das Geschlecht aus und die Burg kommt im Erbgang an Graf Albert III. von Kirchberg.

1398 und 1412 erwirbt der Landgraf von Thüringen die Lehnshoheit über Ober- und Niederburg und belehnt den Kirchberger mit beiden Anlagen.

1451 stirbt Albert. Die Oberburg kommt an die Reußen von Plauen, während die Niederburg in Besitz der Grafen von Gleichen kommt.

Ab 1530 finden unter den Grafen Reuß von Plauen Umbauten zum Renaissanceschloß statt.

1620 ist das Schloß im Besitz des Grafen Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt. Die Anlage dient in der Folge als Witwensitz.

1663 werden von den Herzögen von Sachsen-Gotha Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.

1826 kommt die Oberherrschaft zu Herzog Bernhard von Sachsen-Meiningen.

1898 läßt Graf Oskar Bopp von Oberstadt die Innenräume historisch ausstatten.

1902 kauft Kammerherr von Brandis die Anlage und führt weitere bauliche Änderungen durch.

1920 ist der Industrielle Ramminger aus Gera Besitzer des Schlosses.

1934 wird ein Großteil des Schlosses durch Feuer zerstört. Die Räumungsarbeiten werden durch Häftlinge des KZ's Buchenwald ausgeführt.

Bis 1940 dauern die Wiederaufbauarbeiten an.

Mit dem Ende der NS-Zeit 1946 verfällt auch das Schloß nach und nach.

1981 wird die Interessengemeinschaft "Oberschloss Kranichfeld" gegründet, die sich um den Erhalt der Anlage bemüht.

1994 wird das Schloss in den Liegenschaftsbestand der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten übertragen. Seither wird sukzessive saniert.

Ab 2004 wird der Bergfried instand gesetzt.