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Burgruine Saarburg
(Saarburg an der Saar)

Chronik:

964 erwirbt Graf Siedfried von Luxemburg den Berg über der Saar und erbaut dort die Saarburg.

1036 schenkt Adalbero, der jüngste Sohn Siegfrieds, die Burg Erzbischof Poppo von Trier.

Im 12. Jh. veranlaßt Erzbischof Bruno, Graf von Laufen, den weiteren Ausbau der Burg.

1280 läßt Erzbischof Heinrich I. von Finstingen den hohen Mantelturm bauen, den gesamten Burgberg befestigen und eine Verbindung zur Stadtmauer herstellen.

1291 erhält der Ort durch König Rudolf von Habsburg die Stadtrechte verliehen.

1367 stirbt Erzbischof Boemnund II. von Trier auf der Burg, wohin er sich geflüchtet hatte.

1432 überfällt Ulrich von Manderscheidt die Burg und zerstört sie.

1458 baut Johann von Baden die Burg wieder auf.

1465 läßt er sich vom Bischof von Metz ( seinem jüngeren Bruder Georg ) und den Weihbischöfen von Trier und Worms in der Burgkapelle zum Bischof weihen.

1522 fordert Franz von Sickingen auf seinem Kriegszug gegen Kur-Trier die Übergabe der Burg. Kommandant Peter von Aalendorn verteidigt die Burg jedoch erfolgreich.

1552 überfällt Jodochus Feilberg, Heerführer des Markgrafen Alcibiades von Brandenburg, Stadt und Burg und brennt alles nieder. Gegen Endes des Jahrhunderts ist die Burg aber wieder aufgebaut.

Im 30-jährigen Krieg wird die Burg abwechselnd von französischen und spanischen Truppen besetzt gehalten.

1701 besetzen erneut franz. Truppen die Burg und sprengen sie.

1794 wird Saarburg von Frankreich annektiert.

1815 vertreiben preußische Truppen die franz. Besatzer.

1860 erwirbt die Stadt die Burg für 325 Taler und rettet sie damit vor dem endgültigen Verfall.