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Burgruine Staufen
(Staufen im Breisgau)

Chronik:

Zur Römerzeit stand auf dem Staufenberg ein Kastell. Funde belegen das.

Um 1100 lassen die Zähringer durch Ihren Ministerial Adalbert von Staufen die Burg als Schutz der nahen Handelstraße errichten. Sie bleibt die nächsten 300 Jahre im Besitz der Familie von Staufen, die nicht mit dem Kaisergeschlecht ( Staufer ) verwandt ist.

1211 werden erstmals die Herren von Staufen als Vögte des Klosters St. Trudpert erwähnt.

1248 finden wir die erste urkundliche Erwähnung zur Burg.

1539 nimmt Freiherr Anton von Staufen den vielbeschriebenen Alchimisten und Migromanten Dr. Johannes Faustus in seine Dienste. Im gleichen Jahr stirbt dieser bei einer mysteriösen Explosion im Gasthaus "Zum Löwen".

1602 erlischt mit dem Tod von Georg Leo das Geschlecht der von Staufen. Das Lehen der Burg fällt an Österreich.

1632 fallen die Schweden in Staufen ein, plündern und brandschatzen Burg und Stadt. Seither bleibt die Burg als Ruine liegen.

Bis 1643 halten abwechselnd schwedisch-französische und kaiserliche Truppen Ruine und Stadt besetzt.

1676 - 1679 im holländischen Erbfolgekrieg besetzen ebenso franz. Truppen die Stadt wie

1688 im pfälzischen Erbfolgekrieg. In beiden Fällen spielen Sie Stadt und Einwohnern übel mit. Die Ruine nimmt dabei keinen weiteren Schaden.

1896 erwirbt die Stadt die Ruine für 18.000 Mark und läßt sie teilweise renovieren.

1954 und 1960 erfolgen weitere Instandhaltungsarbeiten.