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Burgruine Virneburg
(Virneburg)

Chronik:

Anfang des 11. Jh. liegt wohl die Bauzeit der Burg, denn

1042 wird erstmals ein “bernhardus de virneburch” urkundlich erwähnt. Da sich das Geschlecht nach der Burg nennt, ist davon auszugehen, dass die Burg zu diesem Zeitpunkt bereits bestand.

1062 gelangt das Haus Virneburg unter Graf Hermann I. in den Besitz der Pellenz, die Teil der Grafschaft ist.

1229 erfolgt eine Besitzteilung zwischen Hermann und Philipp von Virneburg.

Das 14. Jh. ist die Blütezeit dieses Geschlechtes. Die Familienmitglieder bekleiden hohe Ämter. U.a. ist Heinrich II. von 1306 bis 1322 Erzbischof und Kurfürst von Köln und sein Neffe Heinrich III. von 1328 bis 1346 Erzbischof und Kurfürst von Mainz. Doch wie die meisten Adelshäuser in dieser Zeit des Umbruchs, so kommen auch die Virneburger durch Ihren großzügigen Lebenswandel in finanzielle Schwierigkeiten. Dies führt dazu, daß Der Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg

1339 die Schulden der Grafenfamilie ablöst und dafür alle Virneburger Besitzungen erhält. Die Virneburger stehen fortan als Lehnsleute im Dienst Kur-Triers.

1545 erlischt mit dem Tod von Graf Kuno das Geschlecht im Mannesstamm. Kunos Frau schenkt die Grafschaft der Gräfin von Manderscheid. Deren Mann, Graf Dietrich IV der Ältere von Manderscheid, kann sich daraufhin Herr über die Burg nennen.

Doch 1593 stirbt auch dieses Geschlecht aus.

1600 kommt die Burg in der Erbfolge an das Haus Löwenstein-Wertheim.

Während des 30 jährigen Krieges bemächtigt sich Freiherr Johann von der Reck der Grafschaft.

1648 kommt das Haus Löwenstein-Wertheim wieder in den Besitz von Virneburg.

1663 dokumentiert man in einer Inventurliste die Baufälligkeit der Anlage.

Worauf 1675 die Burg wieder instand gesetzt wird.

1689 zerstören franz. Truppen die Burg entgültig.

Seit 1910 ist die Ruine im Besitz des Rheinisches Vereins für Denkmalpflege und Heimatschutz.