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Burgruine Daun
(Daun)

Chronik:

700 v. Chr. steht hier bereits eine Fliehburg der Kelten.

50 v. Chr. befestigen Römer den Basaltkegel mit einer Warte.

Ende des 9. Jhs. datiert die Erbauung der Dauner Burg.

Ab dem 11. Jh. ist ein Geschlecht derer von Daun nachweisbar.

1142 geht die Burg, nach dem Tod des Pfalzgraf Wilhelm, in Reichslehen über.

1325 trägt Ägidius von Daun das Burghaus Nannstein innerhalb der Burg dem Grafen Gerhard von Jülich auf. Die Burg st zu dieser Zeit bereits Ganerbenburg. Da die Herren von Daun Vasallen der Trierer Bischöfe sind, geht Balduin von Trier gemeinsam mit seinem Kölner Amtskollegen gegen den angeblichen "Raubritter" vor.

1352 kommt es zu einer ersten teilweisen Zerstörung der Burg bei der Einnahme durch die kurfürstlichen Truppen. Die Teilung der Burg zwischen den beiden Kurfürsten wird mit Vertrag besiegelt, aber nie vollzogen.

1354 vergibt Kaiser Karl IV. das Reichslehen an Kurtrier, was wiederum die Herren von Daun als Amtmänner einsetzt.

1357 beginnt der Ausbau eines kurttrierischen Amtes.

1363 belehnt Kaiser Karl IV. den Trierer Erzbischof Kuno II. von Falkenstein mit der Burg.

1408 stirbt die ältere Dauner Linie aus. Kurtrier zieht seinen Teil des Reichslehens ein. Die Trierer und das Haus Manderscheid, daß durch Heirat einen Anteil an der Burg erlangt hatte, vergeben Ihre Anteile bis Ende des 18. Jh. an die jüngere österreichische Linie von Daun.

1643 werden die Herren von Daun in den Reichsgrafenstand erhoben und nennen sich nun "Grafen und Herren von und zu Daun".

1657 Graf Wilhelm Johann Anton von Daun tritt in österreichische Dienste.

1689 werden Stadt Daun und Burg durch französische Truppen des Königs Ludwigs des XIV. niedergebrannt.

1705 wird der berühmteste Spross der Dauner Familie, Leopold von und zu Daun, geboren.

1712 erfolgt die Renovierung der Burg. Der Trierer Kurfürst und Herzog von Lothringen, Karl Joseph, erbaut ein Jagdschloß mit Amtssitz.

1718 tritt Leopold in den Militärdienst ein und wird 1739 aufgrund seiner Verdienste im Türkenkrieg zum Feldmarschall-Leutnant befördert. Er nimmt an den beiden Schlesischen Kriegen teil. Später folgt die Ernennung zum Generalfeldmarschall und die Teilnahme am Siebenjährigen Krieg zwischen Österreich und Preußen.

1757 befreit Leopold Prag, besiegt den "Alten Fritz" bei Kolin und bricht damit den Mythos der preußischen Unbesiegbarkeit.

1758 ist er der erster Träger des für ihn gestifteten Großkreuzes des Maria-Theresien-Ordens, gewinnt erneut bedeutende Schlacht gegen Preußen bei Hochkirch und wird zum Oberbefehlshaber der gesamten österreichischen Streitmacht ernannt.

1766 stirbt Leopold in Wien

1793 bringt die Französische Revolution das Ende des Kurfürstentums Trier. Die Franzosen besetzen Burg ( nur noch Ruine ) und Stadt.

1815 gehen Ruine und Stadt Preußischer Staatsbesitz.

1948 geht die Ruine an das Land Rheinland-Pfalz über.

1957 wird die Stadt Daun Eigentümerin der Burg.

1978 geht die Burg in privaten Besitz über.

1979 bis 1981 entsteht auf den Grundmauern der ehemaligen Burg das Hotel.